ein digitaler Raum wässriger Gedanken
bewege dich durch den Raum
scrolle, ziehe und klicke
folge den Spuren, Wörtern, Bildern und Texten
Dieser Raum versammelt verschiedene Arten von Texten und Bildfragmenten.
Texte, die Konzepte einführen und verorten. Beschreibende Passagen, die Konzepte aus Wissenschaft, Theorie und Alltag einführen und in Beziehung setzen.
Sprachlich offene, fragmentarische eigene Texte. Entstanden aus dem Erleben heraus.
Zitate aus Texten, die diesen Raum mitgeformt haben. Die vollständigen Quellen sind unten aufgeführt.
Alle Bilder und Grafiken stammen von mir, sofern keine Quelle angegeben ist.
Für die Verbesserung der Sprache wurde Anthropic (2026), Claude (Sonnet 4.6), https://claude.ai/ verwendet.
© 2026 Tamara Baumann
du bist...
einem Raum, der nicht versucht Wasser abzubilden, sondern als prozesshafte Verflechtung von Körper, Wissen und Umwelt, über unterschiedliche Massstäbe hinweg, erfahrbar zu machen.
Diese Website ist ein Denkraum. Ein digitales Netzwerk aus Fragmenten, die sich berühren, überlagern und gegenseitig befragen. Sie fragt nach dem, was Wasser ist, nicht als Ressource oder Kulisse, sondern als wirksame Kraft, die Körper, Räume und Diskurse miteinander verflochten hält. Es gibt keine Hierarchie oder Abfolge. Du bewegst dich frei durch Texte, persönliche Fragmente, gefundene Gedanken, Reaktionen und Zitate. Die Fragmente beeinflussen sich gegenseitig, stehen aber auch für sich.
Dieser Raum bewegt sich zwischen zwei Wissensformen: dem unmittelbaren, körperlichen Erleben von Wasser auf der einen Seite, dem analytischen, kartierten Wissen auf der anderen. Dabei ist diese Trennung eine Fiktion. Der Körper ist keine geschlossene Einheit, sondern eine durchlässige Membran, durch die Wasser fliesst und die Umwelt nicht begegnet, sondern sich in dieser Begegnung erst formt. Die Realität entsteht nicht zwischen getrennten Entitäten, sondern durch ihre Beziehung.
Ausgangspunkt sind Texte, Gedanken und Fragen zu unserer Gegenwart: eine Zeit steigender Meeresspiegel, verschobener Kreisläufe, extremer Wetter: dem Zeitalter, in dem der Mensch sich in die Erdkruste einschreibt. Und doch begegnen wir diesen Dynamiken oft aus der Distanz. Als Probleme, die gelöst werden sollen. Als Natur, die gerettet werden muss. Diese Distanz erzeugt ein Erstarren. Sie entsteht, wenn wir das Nicht-Menschliche als bedrohtes Gegenüber betrachten, statt unsere gegenseitige Verstrickung anzuerkennen.
Das Ziel dieses digitalen Raumes ist kein vollständiges Bild von Wasser, sondern, ein Bewusstsein für die seltsamen, lebendigen Verflechtungen, in denen wir uns befinden, ob wir es bemerken oder nicht.
Bewege dich durch den Raum, scrolle, ziehe und klicke. Folge den Spuren, Wörtern, Bildern und Texten
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